Town & Country Haus 05 Dez 2017

Digitalisierung steigert Einkaufserlebnis beim Hauskauf

Town & Country

86 Prozent der Unternehmen sehen in der Digitalisierung eine Chance. Doch nur jedes vierte Unternehmen verfügt über eine Digitalstrategie, so eine aktuelle Studie von bitkom. Wie mittelständische Unternehmen den Trend zur Digitalisierung nutzen und umsetzen, zeigt Deutschlands führende Massivhausmarke Town & Country Haus. Digitalisierung findet hier in sämtlichen Unternehmensbereichen statt: Neben der Automatisierung und Optimierung der internen Prozessen, liegt der Fokus dabei auch auf dem Kundenerlebnis. Von der ersten Beratung und Planung bis zur Hauserstellung können diese digital die Entstehung ihres Traumhauses mitverfolgen.

Die jüngste Innovation von Town & Country Haus ist eine virtuelle Musterhausbesichtigung: Bauinteressenten können die Massivhaustypen mithilfe einer Virtual-Reality-Datenbrille begehen – in der Hausbaubranche bis dato nicht alltäglich. Über einen Joystick können die künftigen Eigenheimbesitzer Raum für Raum besichtigen und so ein besseres Gefühl über Zuschnitt, Größe und Aufteilung bekommen. 2017 wurde die Softwarelösung entwickelt und jetzt von den ersten Town & Country-Partnern in der Praxis getestet. Weiterlesen

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Town & Country Haus 15 Nov 2017

Unternehmensgründung: Franchise als Option für die zweite Karriere

Branchen-News, Franchise allg, Town & Country

Als Unternehmer Karriere machen? Rund 280.000 Menschen in Deutschland entscheiden sich jedes Jahr für eine Selbstständigkeit. Die diesjährige Gründerwoche vom 13. bis 19. November 2017 unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Gründergeist auf die Sprünge zu helfen. Im Franchise können Gründer auf ein bereits erprobtes Unternehmenskonzept setzen – so wie bei Deutschlands führender Massivhausmarke Town & Country.

Um sein eigener Chef zu werden, braucht es zwar eine gute Geschäftsidee. Unbedingt selbst ausdenken muss man sich diese jedoch nicht. Wem die zündende Idee fehlt, dem bietet sich als Franchise-Partner die Möglichkeit, ein bereits bestehendes Geschäftskonzept umzusetzen. Der Vorteil: Dieses wurde in der Regel bereits am Markt erprobt, wodurch der Markteinstieg schneller und risikoärmer gelingen kann.

Wie die Selbstständigkeit mit Franchise funktioniert, zeigt Town & Country Haus seit 20 Jahren. 1997 wurde das thüringische Unternehmen von Gabriele und Jürgen Dawo gegründet und ist heute Deutschlands führende Massivhausmarke. Über 27.500 Familien haben sich bereits ihren Traum vom Eigenheim mit Town & Country Haus erfüllt. Dahinter stehen insgesamt rund 300 lokale Unternehmer, die als Franchise-Partner die Bauherren von der ersten Beratung bis zur schlüsselfertigen Hausübergabe begleiten. „Unseren Franchise-Partnern bieten wir ein erprobtes Unternehmenskonzept, mit dem sie in ihrer Region zur führenden Hausbaumarke werden können“, erklärt Jürgen Dawo.

Beruflicher Erfolg und persönliche Zufriedenheit

Für die meisten Town & Country-Partner ist die Franchise-Partnerschaft die zweite Karriere. Sie sind Quereinsteiger, die über Management- und Führungserfahrung verfügen und ihr Angestelltendasein gegen den Chefsessel getauscht haben. Das erforderliche Fach- und Branchenwissen erhalten sie vom Franchise-Geber z. B. durch Schulungen und eine fortlaufende Beratung. Die Town & Country-Zentrale entwickelt zudem das Geschäftskonzept kontinuierlich weiter, um den Bedürfnissen und Wünschen der Kundenzielgruppe sowie Marktveränderungen Rechnung zu tragen.

„Wir wollen unseren Partnern ermöglichen, ein nachhaltiges und werthaltiges Unternehmen aufzubauen, das ihnen nicht nur beruflichen Erfolg, sondern auch persönliche Zufriedenheit und Erfüllung bringt“, erklärt Jürgen Dawo die Philosophie von Town & Country Haus.

Besonders in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sucht das vielfach ausgezeichnete Franchise-System noch neue Franchise-Partner, um seine Marktpräsenz auszubauen. Interessenten können sich im Rahmen eines zweitägigen Schnupperseminars im Schulungszentrum von Town & Country Haus aus erster Hand informieren und sich ein eigenes Bild über das Franchise-System machen. Weitere Informationen dazu gibt es unter: http://www.franchisepartnerschaft.de.

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Town & Country Haus 08 Sep 2017

Glücklich im Job

Allgemein, Town & Country

Arbeit ist das halbe Leben – aber nicht jeder ist mit seinem Job zufrieden. Eine Franchise-Partnerschaft ist für wechselbereite Angestellte eine interessante Alternative, da sie mehr Gestaltungsfreiheit und Flexibilität ermöglicht.  

46 Prozent der Angestellten in Deutschland würden ihren Job in den nächsten zwölf Monaten wechseln*. Die Kündigungsbereitschaft ist dabei in der Regel besonders hoch unter denjenigen, die mit ihrer derzeitigen Arbeit unzufrieden sind. Doch nicht immer ist eine neue abhängige Beschäftigung die einzige Alternative. Jedes Jahr entscheiden sich ein paar tausend Arbeitnehmer, ihr Angestelltendasein gegen den Chefsessel einzutauschen: Sie  machen sich selbstständig. „Natürlich ist eine Selbstständigkeit immer auch mit Risiken verbunden“, erklärt Jürgen Dawo, der sich vor 35 Jahren selbstständig machte. „Sie kann aber auch viele Vorteile gegenüber dem Angestelltendasein bringen und damit die Zufriedenheit langfristig steigern.“ Nach dem Start in die Selbstständigkeit mit dem Immobilienmaklersystem KULSA, gründete Dawo mit seiner Frau Gabriele vor 20 Jahren das Unternehmen Town & Country Haus. Aus der Idee, Massivhäuser nach dem Baukastensystem zu planen, wurde Deutschlands führende Hausbaumarke mit 4.188 verkauften Häusern im Jahr 2016.

Zufriedener als Arbeitnehmer Weiterlesen

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Morgengold Frühstücksdienste 30 Aug 2017

Daniel Schenk kennt keine Grenzen

Erfolgsstory, Morgengold

Umgeben von malerischen Dörfern und Städten vor der beeindruckenden Bergkulisse des Berchtesgadener Lands schwingt Daniel Schenk nicht nur begeistert den Golfschläger. Seit April 2010 beliefert er in der Region um den 2.713 Meter hohen Watzmann mit seinem Morgengold Frühstücksdienst auch derzeit rund 750 Kunden mit frischen Backwaren.

Genau genommen muss es heißen: Mit seinen zwei Frühstücksdiensten. Hat sich der 52-jährige Morgengold-Partner doch in einem ehemaligen Zollgebäude unmittelbar an der Grenze postiert und seit 2011 seine Fühler auch auf österreichischer Seite ins Gebiet Salzburg ausgestreckt. Nur wenige Meter trennen Schenks deutsche von seinen österreichischen Kunden. Und doch scheinen Welten aufeinander zu treffen. „Die Österreicher sind sehr anspruchsvoll und regionalbewusst“, so seine Erfahrungen nach sieben Morgengold-Jahren. „Mit einem deutschen Bäcker oder hochdeutsch sprechenden Telefonisten und Repräsentanten brauche ich da gar nicht anzukommen.“ Der gebürtige Schweizer aus dem Berner Voralpenland schmunzelt. „Ich selber habe Glück und werde mit meinem schweizer Dialekt gerade noch so akzeptiert.“ Also gibt es eben zwei Lieferanten, die die jeweiligen Bedürfnisse seiner Kunden erfüllen – einen in Deutschland, einen in Österreich. „Die Top-15-Artikel beider Bäcker biete ich jeweils in beiden Gebieten an. Schließlich gibt es direkt an der Grenze nicht selten ‚Exil-Bewohner‘, die sich über bekannte Leckereien aus ihrer alten Heimat freuen.“

Hohe Umsätze vs. Kundentreue

Mit insgesamt rund 750 Kunden zählen Schenks Betriebe nicht zu den größten Frühstücksdiensten, die sich bei Morgengold finden lassen. Dennoch laufen sie wirtschaftlich erfolgreich. Wie das funktioniert, hat der Unternehmer schnell erklärt. „Ich gehöre regelmäßig zu den Top3-Betrieben mit dem höchsten Durchschnittsumsatz pro Kunde. Viele meiner Kunden bestellen nicht nur einmal, sondern eher drei- bis viermal pro Woche. Das zahlt sich aus.“ Vor allem auf österreichischer Seite sind die Frühstücker bereit, für ihren Genuss auch Geld in die Hand zu nehmen. „Dort sind nicht nur die Preise insgesamt etwas höher, die Österreicher bestellen auch deutlich mehr Brote, Vollkornprodukte oder süße Backwaren als die Deutschen. Die entscheiden bei einer Bestellung eher funktional, dafür sind sie aber in der Regel die treueren Kunden“, so die Erfahrungen des Morgengold-Partners.

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Morgengold Frühstücksdienste 16 Aug 2017

Wagner-Festspiele in Passau

Erfolgsstory, Morgengold

Seit zehn Jahren komponieren Petra und Christian Wagner im schönen Niederbayern ihre ganz eigene Morgengold-Symphonie. In Passau und Straubing dirigieren sie gekonnt gleich zwei Morgengold-Betriebe auf dem Weg zum Erfolg. Ihr anspruchsvolles Publikum: Über 3.700 Kunden, die sich auf ihre ganz persönliche Ouvertüre am Morgen freuen.

Zugegeben, um einem Gespräch zwischen Petra und Christian Wagner zu folgen, würde manchmal ein Wörterbuch nicht schaden. „Bayrisch – Hochdeutsch“ sollte dann idealerweise auf dem Titel stehen. Das Ehepaar liefert sich gerne einen temperamentvollen Schlagabtausch, immer wieder unterbrochen von herzlichem Lachen. Die Themen gehen ihnen dabei so schnell nicht aus. Wen wundert‘s, gehen die beiden doch nicht nur seit vielen Jahren privat gemeinsame Wege, sondern seit 2007 auch als Morgengold-Unternehmer.

Unternehmer mit Familiensinn

„Erfolgreich selbstständig sein und trotzdem Zeit für meine Familie haben – das war schon immer mein Wunsch“, erzählt Christian Wagner. Den hat sich der gelernte Datenverarbeitungskaufmann im Januar 2007 mit seinem eigenen Morgengold Frühstücksdienst in Passau erfüllt. Damit wagte der heute 43jährige nicht zum ersten Mal den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Schon einige Jahre war er damals bereits als selbstständiger Netzwerkberater tätig. „Nach der Geburt unseres ersten Sohnes Elias habe ich überwiegend von zu Hause aus gearbeitet. So hatte ich dank meiner Selbstständigkeit viel Zeit für die Familie“, blickt er zurück. „Irgendwann fiel mir aber doch ein wenig die Decke auf den Kopf. Da habe ich habe nach einer neuen beruflichen Herausforderung gesucht.“ Gefunden hat er sie als Franchise-Partner von Morgengold. Heute führt er gemeinsam mit seiner Frau die beiden Standorte in Passau und Straubing und beliefert über 3.700 niederbayrische Kunden mit frischen Backwaren zum Frühstück. Weiterlesen

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Town & Country Haus 12 Jul 2017

Town & Country Haus: 20 Jahre Rückblick und Ausblick

Town & Country

„Zukunftswelt Leben und Wohnen“ unter diesem Motto feierte Town & Country Haus jetzt seinen diesjährigen Sommerworkshop – fast auf den Tag genau 20 Jahre nach seiner Gründung. Mehr als 500 Gäste, darunter Franchise-Partner, Mitarbeiter und Geschäftspartner, kamen zu der zweitätigen Veranstaltung in Willingen zusammen. Unter der Moderation von Dr. Pero Mićić, führender Experte für Zukunftsmanagement, wurden Innovationen, Konzepte und Ideen für das Geschäft der kommenden 20 Jahre vorgestellt und diskutiert.

Mehr als 27.500 gebaute Häuser

Im Rahmen der feierlichen Abendgala gab Unternehmensgründer Jürgen Dawo einen ganz persönlichen Rückblick auf 20 Jahre Town & Country Haus. Einst aus dem Immobilienmakler-System Kulsa hervorgegangen, wurde Town & Country Haus am 1. Juli 1997 gegründet. Das erste Haus entstand innerhalb von fünf Wochen. „Kaum jemand hat uns damals ernst genommen und wir wollten zeigen: So kann heute gebaut werden, zu diesem Preis und in dieser Geschwindigkeit“, erinnert sich Jürgen Dawo. Der Plan, die führende Massivhausmarke in Deutschland zu werden, ist mehr als aufgegangen. Mehr als  27.500 Town & Country-Häuser wurden bis heute gebaut. 

Wegweisend für die Unternehmensentwicklung war die konsequente Fokussierung auf den Nutzen der Kundenzielgruppe. „Die Vision, Normalverdienern dabei zu helfen, in die eigenen vier Wände zu kommen, trägt uns bis heute“, erklärt Dawo, der mit seiner Frau Gabriele in diesem Jahr bereits 35 Jahre selbstständig ist. Wichtige Meilensteine waren die Einführung des Hausbau-Schutzbriefes, der für Bauherren ein neues Niveau an Sicherheit rund um den Hausbau gebracht hat. Ebenso die „WU WEI“-Verkaufsmethode, die sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet.

Richtungweisendes Franchise-System 

Besonders betont Jürgen Dawo den Erfolgsfaktor Franchise. Bereits seit seiner Gründung expandierte Town & Country Haus mit selbstständigen Unternehmern und zählt zu den vielfach ausgezeichneten Systemen in Deutschland. Aktuell sind rund 300 Partner am Markt aktiv, die je nach Modell für den Hausverkauf oder auch für die Hauserstellung in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksunternehmern zuständig sind. „Mit Handwerkern sowie Partnern im Handel und der Dienstleistung werden es wohl gut 10.000 Menschen sein, die von Town & Country Haus leben“, führt Dawo weiter aus. Auch in den kommenden Jahren soll das Wachstum mit Franchise-Partnern weiter forciert werden. Besonders Quereinsteiger haben hier die Möglichkeit, sich mit einem erprobten Geschäftsmodell selbstständig zu machen. „Ich glaube fest daran, dass Einzelkämpfer den steigenden Anforderungen in puncto Verbraucherschutz, Energieeinsparung, Haustechnik und Digitalisierung nur schwer gerecht werden können“, so Dawo.

Partnerschaft ist Trumpf

Dem Rückblick folgte ein Blick in die Zukunft. Neben Fachvorträgen verdeutlichte eine Ausstellung, welche Innovationen das Geschäft von morgen sichern sollen. Die Gäste konnten sich hier über die Digitalisierung der Prozesse, Bauteile aus dem 3D-Drucker, Elektromobilität und Lebenskonzepte der Zukunft informieren. „Wir werden auch die nächsten 20 Jahre lernfähig und anpassungsfähig bleiben müssen“, erklärt Dawo. „Dabei stehen die Menschen bei Town & Country Haus weiterhin im Vordergrund – ob Franchise-Partner, Endkunden oder Mitarbeiter. Ohne eine gute und vertrauensvolle Beziehung werden wir die Erfolge nicht so weiter in die Zukunft schreiben, wie wir dies die letzten 20 Jahre getan haben.“

www.HausAusstellung.de

www.FranchisePartnerschaft.de

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Franchise Insights 29 Jun 2017

Frauen und Karriere: „Ich bin mein eigener Chef!“

Allgemein, Partnerinterview

Chefsessel gegen Angestelltendasein? Eine Franchise-Partnerschaft bietet besonders auch Frauen die Möglichkeit, sich mit einem erprobten Geschäftskonzept selbstständig zu machen.

Laut Gallup Engagement Index haben etwa drei von vier Angestellten eine positive Einstellung zur Arbeit. Doch fast genauso viele haben nur eine geringe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber, 15 Prozent haben sogar bereits innerlich gekündigt. Was also tun, wenn Frust statt Lust am Arbeitsplatz herrscht?

Wer seinen Job wechseln will, muss nicht zwangsläufig wieder auf eine abhängige Beschäftigung setzen. Die Existenzgründung mit Franchise bietet eine Möglichkeit, dem Angestelltendasein Lebewohl zu sagen und sein eigener Chef zu werden.

Das Prinzip dabei ist einfach: Der Franchise-Geber ermöglicht dem Franchise-Partner, sich gegen Gebühr mit einer am Markt erprobten Geschäftsidee selbstständig zu machen. Dabei führt und koordiniert der Franchise-Geber das System mit seinem lokal erfolgreichen Unternehmenskonzept und entwickelt es kontinuierlich weiter. Der Franchise-Partner übernimmt die Rolle des lokalen Unternehmers und setzt das vorgegebene Unternehmenskonzept an seinem lokalen Markt um.

© pathdoc / Fotolia

Frauen sind weniger risikobereit

Gerade für Frauen kann eine Franchise-Partnerschaft den Weg in die Selbstständigkeit weitaus einfacher ebnen. Denn obwohl das „starke“ Geschlecht hierzulande fast 47 Prozent der Erwerbstätigen ausmacht – den Weg in die berufliche Selbstständigkeit schlagen sie weitaus seltener ein als Männer. „Rund ein Drittel aller Unternehmensgründungen geht auf das Konto einer Frau“, weiß Felix Peckert, Gründer des forum franchise und systeme, Bonn. Studien zufolge haben Frauen, die sich selbstständig machen wollen, bereits eine lange Bedenkzeit und Vorbereitungsphase hinter sich – ein Zeichen hoher Motivation, Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit. Sie gründen zudem in der Regel vorsichtiger und nehmen stärker Beratungs- und Unterstützungsangebote in Anspruch. „Nicht zuletzt wegen dieser geringer ausgeprägten Risikobereitschaft ist Franchise gerade für Frauen eine große Chance zur Existenzgründung“, so Peckert. „Eine Franchise-Partnerschaft bietet ihnen den vereinfachten Markteinstieg und die notwendige Unterstützung, die sie häufig als Hindernisse und Probleme der Existenzgründung nennen.“

Noch dazu ermöglicht Franchise auch einen Quereinstieg: Denn Frauen gründen häufig branchenfremd, haben weniger Berufserfahrung und weniger berufliche Netzwerke. Hier bieten Franchise-Systeme mit ihren Dienstleistungen von der Standortanalyse, über den Ladenbau, Schulungen, Unternehmensberatung, Erfahrungsaustausch bis hin zu Marketing und Werbung Unterstützung.

30 Prozent Frauen

Wie erfolgreich Frauen als Franchise-Partnerinnen sein können, zeigen viele Beispiele der bundesweit rund 900 Systeme. Nach Schätzungen des Bonner Instituts für Markenfranchise sind ca. 30 Prozent aller Franchise-Partner Frauen. Aus kaum einem Bereich ist die Unternehmerin heute noch wegzudenken. „Lediglich im Handwerk spielen Frauen noch eine untergeordnete Rolle. In den Bereichen Dienstleistung, Handel und Gastronomie sind sie hingegen auf dem Vormarsch“, erklärt Peckert. „Doch auch mit einer erprobten Geschäftsidee gilt: Wer als eigener Chef erfolgreich sein will, muss unternehmerischen „Biss“ und eine hohe Einsatzbereitschaft mitbringen.“

 

Praxisbeispiele:

  • Ann-Cathrin Stolz (35 Jahre, 3 Kinder)
    von der Köchin zur Inhaberin mehrerer Fachmärkte für Baby- und Kleinkindbedarf
  • Kathleen Pfennigsdorf (30 Jahre)
    vom internationalen Vertrieb zur Inhaberin eines Hausbauunternehmens
  • Nicole Wolf (38 Jahre, 2 Kinder)
    von der Bezirksleiterin bei Aldi zur Inhaberin eines Backwaren-Lieferdienstes

 

Bildnachweis: © pathdoc / Fotolia

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Franchise Insights 29 Jun 2017

Selbstständig mit 27 Jahren

Partnerinterview, Town & Country

Als Frau in einer Männerdomäne behaupten? Mit nur 27 Jahren entscheidet sich Kathleen Pfennigsdorf nach einer Rucksack-Tour für den Sprung in die Selbstständigkeit. Besonders Familien mit wenig Eigenkapital und Erfahrung im Hausbau hilft sie seitdem, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Mit Erfolg!

 

 

„Mit der Selbstständigkeit hat sich mein Leben komplett verändert – und ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein“, sagt Kathleen Pfennigsdorf. Im Dezember 2013 hat die gebürtige Magdeburgerin sich als Franchise-Partnerin von Town & Country Haus selbstständig gemacht. Seitdem verkauft und baut sie Massivhäuser in den Landkreisen Pforzheim und Enzkreis. Über 55 Familien hat sie bereits geholfen, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.

Dabei zählt Kathleen Pfennigsdorf in der 20-jährigen Geschichte von Town & Country Haus zu den jüngsten Franchise-Partnern im Hausbau überhaupt. Mit nur 27 Jahren hatte sich die gelernte Industriekauffrau selbstständig gemacht – in einer Branche, in der Unternehmerinnen nach wie vor die Ausnahme bilden. Weiterlesen

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Franchise Insights 29 Jun 2017

„Meine Chance als Unternehmerin und Mutter!“

Morgengold, Partnerinterview

Frische Brötchen bis morgens um 6:30 Uhr an die Haustür: Mit dieser Geschäftsidee von Morgengold Frühstücksdienste, Deutschlands Nr. 1 im Backwaren-Homedelivery, ist Nicole Wolf in Leipzig im März 2010 gestartet. Heute beliefert die zweifache Mutter über 1.100 Haushalte in ihrer Region und baut ihr Gebiet systematisch weiter aus.

Selbstständigkeit ja – aber mit welcher Geschäftsidee? Nicole Wolf, hat über alles Mögliche nachgedacht: vom Bekleidungsgeschäft bis hin zur eigenen kleinen Pension. „Nach meinem Studium in Magdeburg habe ich zunächst als Bezirksleiterin bei Aldi mehrere Niederlassungen betreut“, erzählt die 38-jährige Betriebswirtin. Eine berufliche Selbstständigkeit schwebte ihr auch damals schon vor. Was allerdings fehlte, war eine zündende Geschäftsidee.

„Ich bin eher ein Macher, nicht so sehr die Kreative“, so Wolf über sich selbst. Was sie selber nicht erfinden kann, hat ja vielleicht schon jemand anderes vor ihr ins Leben gerufen, dachte sie und wandte sich an eine Gründerberatung. „Bis dahin war mir Morgengold völlig unbekannt“, erinnert sie sich. Das war vor gut sieben Jahren – seitdem geht die Franchise-Partnerin in ihrer Unternehmerrolle voll auf. Über 1.100 Kunden beliefert sie mittlerweile in und um Leipzig mit frischen Backwaren und erzielte mit diesem Service 2016 einen Jahresumsatz von 380.000 Euro. Weiterlesen

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Franchise Insights 29 Jun 2017

„Ich liebe die Arbeit mit Menschen!“

Allgemein

Schon als Jugendliche schnupperte Ann-Cathrin Stolz als Aushilfe im Geschäft ihrer Eltern die Luft von BabyOne. Heute ist die dreifache Mutter selber Franchisenehmerin von Deutschlands größter Fachmarktkette für Baby- und Kleinkindbedarf und führt gemeinsam mit ihrer Familie erfolgreich sieben Fachmärkte im Rheinland.

Das Thema Selbstständigkeit begleitet Ann-Cathrin Stolz schon lange – ebenso wie das Thema BabyOne. Bereits 1998 steigt ihre Mutter als Filialleiterin bei BabyOne in Mönchengladbach ein, kurze Zeit später unterschreibt sie ihren Franchise-Vertrag für den Babyfachmarkt. Dass daraus einmal ein richtiges Familienunternehmen werden sollte, hat damals noch niemand gedacht. „Ich habe zwar als Jugendliche und während meines Studiums schon im Geschäft ausgeholfen, aber ich wollte mich nie in ein gemachtes Nest setzen“, erinnert sich Ann-Cathrin Stolz.

Ihr BWL-Studium war der jungen Frau schnell zu trocken, kurzerhand sattelt sie um auf eine Ausbildung zur Köchin. Zwei Jahre lang sammelt sie anschließend spannende Erfahrungen unter anderem in Australien und auf den Bermudas, bevor es sie wieder in Richtung Heimat zieht. Da hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. Auch ihr Vater ist mittlerweile Franchise-Nehmer bei BabyOne, gemeinsam führen ihre Eltern mit Aachen bereits ihren zweiten Fachmarkt. „Zurück aus dem Ausland wollte ich mich neu orientieren. In Mönchengladbach stand gerade eine komplette Umgestaltung des Geschäfts an – da bin ich spontan in die Planung und Umsetzung mit eingestiegen“, so Stolz.

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